ARRI stellt neuen stabilisierten Remote-Head SRH-360 vor

Neu konstruierter Schleifring ermöglicht unbegrenzte 360-Grad-Drehungen um Pan-Achse

ARRI hat mit dem neuen stabilisierten Remote-Head SRH-360 das Angebot an Kamerastabilisierungssystemen erweitert. Wie sein Vorgänger, der SRH-3, ist der neue SRH-360 ein dreiachsiger, vollständig stabilisierter Remote-Head, der Kameras mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm dorthin bringen kann, wohin es kein anderer Head schaffe, heißt es.

Quelle: ARRI

Die Hauptverbesserung beim SRH-360 liegt in der Funktionalität der Pan-Achse. Ein neuer Schleifring (Slip-Ring) erlaubt die unbegrenzte Drehung des Kopfes um seine Pan-Achse – eine Funktion, die von vielen Kunden gewünscht wurde. Gleichzeitig wurde das Drehmoment der Pan-Achse um 50 Prozent erhöht, so dass er die starken Fliehkräfte bei Aufnahmen mit sich schnell bewegenden Kameras kompensieren kann. Dies macht den SRH-360 noch flexibler für dynamische Anwendungen wie Action, Stunts, Fahrzeugdrehs, Sport- und Konzertaufnahmen. Besitzer eines SRH-3 können ihren Remote-Head auf die Funktionalität des SRH-360 aufrüsten, in dem sie das neue Slip-Ring-Pan-Module einbauen lassen. Regionale ARRI-Büros können alle Einzelheiten dieses Upgrades zur Verfügung stellen.

Durch die LBUS-basierte Steuerung von Kopf, Kamera und Objektiv sind ARRIs stabilisierte Remote-Heads einfach zu bedienen und sowohl für Kino- als auch für Broadcast-Anwendungen geeignet. Die Modularität ist ein weiteres herausragendes Merkmal des SRH-360 und des SRH-3. Sie sind kompatibel mit ARRI-Zubehör wie DRW-1, DEH-1, Master-Grips, OCU-1, cforce-Motoren, allen SAM-Platten und speziellen RMB-, UMA- und ARS-Halterungen. Darüber hinaus können sie über den LCUBE CUB 2 von ARRI mit Broadcast-Objektiven von Canon und Fujinon verwendet werden.

Der neue SRH-360 wird ab dem zweiten Quartal 2020 ausgeliefert und kann in verschiedenen Sets mit mehreren Joystick-Konfigurationen erworben werden. Künftig werden weder das SRH-3 noch das SRH-360 Funkmodule enthalten. Stattdessen können sie mit den neuen externen Funkmodulen ERM-2400 (2,4 GHz) und ERM-900 (900 MHz) verwendet werden, um lokale Bestimmungen für Funkanlagen zu erfüllen.

www.arri.com

 

 

 

 

 

Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von FKT abonnieren