IRT-Zukunft: Geschäftsleitung verhandelt mit Betriebsrat und Gewerkschaften

Sprecher: "Teil der Gesellschafter bemüht um Fortführung mit reduziertem Aufgabenspektrum"

In München wird weiter über die Zukunft des traditionsreichen Instituts für Rundfunktechnik (IRT) verhandelt: Am 30. April 2020 haben Gespräche zwischen der IRT-Geschäftsleitung und dem Betriebsrat sowie den Gewerkschaften begonnen, teilte IRT-Sprecher Thomas Schierbaum am 5. Mai 2020 gegenüber FKT mit.

Quelle: IRT

"Momentan ist noch nicht klar, ob das IRT fortgeführt werden kann oder komplett aufgelöst werden muss", betonte er. Um eine komplette Auflösung zu verhindern, bemühe sich ein Teil der Gesellschafter um eine Fortführung mit einem veränderten, reduzierten Aufgabenspektrum. "Die Entscheidung darüber hängt auch vom Ausgang der Gespräche mit den Mitarbeitervertretungen ab."

Hintergrund: Nach dem ZDF hatten auch alle anderen Gesellschafter - ARD, ORF und SRG SSR - dem IRT gekündigt (FKT berichtete). In einer Online-Petition haben sich mehr als 5.000 Unterzeichner für den Erhalt des Instituts ausgesprochen.

Hinweis: Lesen Sie zu dem drohenden IRT-Aus ein exklusives FKT-Interview mit Michael Hagemeyer, Geschäftsführer des Instituts für Rundfunktechnik.

www.irt.de

 

 

 

 

 

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