ITU zeichnet Slawomir Stanczak mit „Certificate of Appreciation“ aus

Ehrung für Arbeiten zu maschinellem Lernen für zukünftige Netze

Die International Telecommunications Union (ITU) hat Prof. Slawomir Stanczak, Abteilungsleiter der Abteilung „Drahtlose Kommunikation und Netze“ des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI), mit dem „Certificate of Appreciation“ geehrt. Er wird damit für seine herausragende Arbeit als Vorsitzender der „ITU-T Fokusgruppe für maschinelles Lernen für zukünftige Netze einschließlich 5G“ ausgezeichnet.

Prof. Slawomir Stanczak

Quelle: Fraunhofer HHI

Er leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur internationalen Standardisierungsarbeit der Zukunftstechnologie 5G. Die Fokusgruppe wurde von der ITU-T Study Group 13 bei ihrem Treffen in Genf vom 6. bis 17. November 2017 gegründet. Eine von der Fokusgruppe entwickelte Architektur wurde noch vor dem offiziellen Ende der Arbeitsgruppe standardisiert.

Prof. Stanczak hat bereits in allen Teilbereichen von Funkzugangsnetzen langjährige Erfahrung sammeln und Spitzenforschung betreiben können. Er ist Co-Autor von zwei Büchern und mehr als 250 peer-reviewed Fachartikeln und Konferenzbeiträgen auf dem Gebiet der Informationstheorie, der funkgestützten Kommunikation, der Signalverarbeitung und des Maschinellen Lernens. In seiner Rolle als Vorsitzender der Fokusgruppe, die er von 2017 bis 2020 innehatte, konnte er neben seinem umfassenden Grundlagenwissen auf dem Gebiet des „Maschinellen Lernens für drahtlose Kommunikation“ auch seine Führungsqualitäten einbringen, welche entscheidend für eine aktive Teilnahme vieler Partner gewesen ist.

„Die Kommunikationsnetze der Zukunft werden von Grund auf intelligent sein: Wir sprechen von einer tiefgreifenden Integration des Maschinellen Lernens und Künstlicher Intelligenz in Kommunikationsprotokolle auf allen Technologieebenen,“ sagt Prof. Slawomir Stanczak. „Damit diese Vision Wirklichkeit wird, müssen wir Datenformate für Maschinelles Lernen in der Kommunikation untersuchen und entwickeln, die Anforderungen von Algorithmen für Maschinelles Lernen für drahtlose Kommunikationsanwendungen spezifizieren und letztlich entsprechende Richtlinien und Standards festlegen. Die ITU-T Fokusgruppe „ITU-T Fokusgruppe für maschinelles Lernen für zukünftige Netze einschließlich 5G“ hat in diesem Zusammenhang wichtige Beiträge geleistet. Insbesondere der Architekturrahmen ITU Y.3172 ist ein wichtiger Schritt zur Erfüllung dieser Anforderungen,“ so Prof. Stanczak weiter, der neben seiner Tätigkeit am Fraunhofer HHI eine Professur für Netzwerkinformationstheorie an der TU Berlin innehat.

Das „Certificate of Appreciation“ wird von der ITU alle vier Jahre an Vorsitzende und Vize-Vorsitzende der ITU-T Forschungs- und Fokusgruppen sowie deren Untergruppen vergeben, um besondere Bemühungen und Beiträge zur Forschung und Standardisierung auszuzeichnen.

www.hhi.fraunhofer.de

 

 

 

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