ARD/ZDF-Förderpreis "Frauen + Medientechnologie" 2022 vergeben

Katharina Greiner, Janine Jensch und Wiebke Middelberg ausgezeichnet

Neue Lösungen für binaurale Signalaufbereitung bei Hörgeräten, digital simulierte Scheinwerferfilter und SDR/HDR-Simulcasting: Erneut hat der ARD/ZDF Förderpreis herausragende Abschlussarbeiten von Frauen prämiert. Aus dem Kreis von zehn nominierten Wissenschaftlerinnen sind jetzt die drei Preisträgerinnen des Jahres 2022 ermittelt worden (genannt in alphabetischer Reihenfolge): Katharina Greiner, Janine Jensch und Wiebke Middelberg.

Grafik: ARD/ZDF Förderpreis

Ausgezeichnet wurden:

  • Katharina Greiner mit der Masterarbeit „Machbarkeitsnachweis einer neuen Methode für HDR/SDR-Simulcastproduktionen auf Grundlage metadatenbasierter Blendenkompensation“ an der Hochschule der Medien Stuttgart
  • Janine Jensch mit der Bachelorarbeit „Untersuchung eines Deep Convolutional Generative Adversarial Network zur digitalen Simulation von ästhetischen Charakteristiken eines analogen Diffusionsfilters am Beispiel des Tiffen Black Pro Mist Filters“ an der Hochschule der Medien Stuttgart
  • Wiebke Middelberg mit der Masterarbeit „GSC-Based Noise and Interferer Reduction for Binaural Hearing Aids Exploiting External Microphones“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Katharina Greiner und Janine Jensch sind dabei die fünfte und sechste Absolventin der Hochschule der Medien Stuttgart, die in der vierzehnjährigen Förderpreisgeschichte zu den Preisträgerinnen gehören. Wiebke Middelberg gelingt dies als allererste Bewerberin um den Förderpreis, die an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ihr Studium abgeschlossen hat.

Die Preisverleihung findet am Dienstag, den 21. Juni 2022 um 14:30 Uhr im Rahmen des Global Media Forums im World Conference Center Bonn statt. Erst dann wird auch bekanntgegeben, welche Preisträgerin den ersten, zweiten und dritten Preis erhält. Die Auszeichnungen sind mit Preisgeldern im Gesamtwert von 10.000 Euro verbunden. Schirmherr des diesjährigen Wettbewerbs ist Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue.

Die Idee des Förderpreises
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wollen mit dem Förderpreis talentierte Frauen motivieren, sich im Rahmen ihres Studiums und ihrer Forschung mit dem Bereich der audiovisuellen Medienproduktion und -distribution zu befassen. Außerdem sollen talentierten Frauen karrierefördernde Kontakte in die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vermittelt werden. Der ARD/ZDF Förderpreis wird in 2022 zum vierzehnten Mal an Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen. Unter dem Motto „Meine Idee schreibt Zukunft“ sind Abschlussarbeiten gesucht, die sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audiovisuellen und Online-Medien befassen. Ausgerichtet wird der ARD/ZDF Förderpreis "Frauen + Medientechnologie" von der ARD.ZDF medienakademie, der Fort- und Weiterbildungseinrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

www.ard-zdf-foerderpreis.de

 

 

 

 

 

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