DFF: Begehbare Camera Obscura mit Blick auf Frankfurter Skyline

Im zweiten Obergeschoss des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum gibt es eine neue Attraktion: Mit einer Camera Obscura können Besucher:innen des DFF das – auf dem Kopf stehende - Mainufer und die Frankfurter Skyline in Echtzeit und Farbe betrachten.

Quelle: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Lange haben die Besucher:innen des DFF diese ungewöhnliche Sicht auf Frankfurts Innenstadt und Bankenviertel vermisst, die vor der baulichen Erneuerung des DFF, 2010/11, lange Jahre per Camera Obscura zu beobachten war. Jetzt ist sie wieder da und das DFF ist um eine beliebte Attraktion reicher.

Wie die Camera Obscura den Weg zur späteren Erfindung des Films bereitete, erfahren Besucher:innen dann im Anschluss beim Besuch der Dauerausstellung.



Quelle: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Funktionsweise der Camera Obscura

Fallen Lichtstrahlen durch ein kleines Loch in einen dunklen Raum, so erzeugen sie auf der dem Loch gegenüberliegenden Fläche ein farbgetreues, seitenverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Bild des Außenraumes vor dem Loch. In der Camera Obscura des DFF lässt sich beobachten, wie Autos über die Untermainbrücke fahren, oder wie ein Schiff den Main entlang schippert – immer auf dem Kopf.

Das Phänomen war schon im China des fünften vorchristlichen Jahrhunderts bekannt. Den Nutzen einer Camera Obscura für die schmerzlose, das Auge schonende Betrachtung von Sonnen- und Mondfinsternissen oder Sonnenflecken beschreibt im Jahr 1038 der arabische Gelehrte Ibn Al Haitam.

In der italienischen Renaissance findet sich dann in den Aufzeichnungen Leonardo da Vincis (1452 bis 1519) eine klare Beschreibung der Funktionsweise der Camera Obscura. Eine Sammellinse, um das Bild schärfer zu machen, benutzt um 1568 erstmals der Venezianer Daniele Barbaro und bemerkt dabei, dass sich das flüchtige Bild auf Papier werfen, abmalen und dadurch festhalten lässt. Auch insofern ist die Camera Obscura ein Vorläufer der fotografischen Kamera.

www.dff.film

 

 

 

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