DCI-4K und Ultra-HD


Man kann es schon fast als Ironie betrachten, wenn in einer Zeit, in der es mehr Möglichkeiten denn je zur Verwertung digitaler Inhalte gibt, ausgerechnet der Datenzugriff für die Produktionsteams immer schwerer zu gewährleisten ist. Ein Großteil der Herausforderung liegt darin, bereits bei der Aufnahme und Einspeisung des Rohmaterials ausreichend Speicherkapazität zur Verfügung zu stellen. Bei Live-Veranstaltungen wird heute mit mehreren parallel laufenden Kameras aufgezeichnet, die immer seltener abgeschaltet werden. Hochauflösende Formate erreichen rasch Datenvolumen, mit denen Ingest-Systeme schneller überfordert sind, als Sie „8K, 120 fps“ aussprechen können.

Dieser enorme Speicherbedarf zieht sich weiter durch den Workflow. Bei der Transcodierung werden mehrere Formate für verschiedene Endgeräte ausgegeben, und es werden zunehmend Second-Screen-Inhalte für Live- und On-Demand-Produkte generiert. Dies macht es den Content-Eigentümern immer schwerer, ihre Assets für die Produktionsteams und den Endverbraucher zuverlässig zur Verfügung zu stellen. Unterdessen erreichen die digitalen Bibliotheken Petabyte-Dimensionen und mehr.

Die allgemeine Strategie besteht darin, so viele Inhalte wie das Budget zulässt, auf hochleistungsfähigem Online-Speicher vorzuhalten, und dann bei steigendem Speichervolumen älteren Content in Offline-Bandarchive zu verschieben. In vielen Studios wird ungenutztes Rohmaterial nach Projektabschluss einfach gelöscht. Doch angesichts der zahllosen Möglichkeiten, Content gewinnbringend weiter zu verwerten (etwa durch Vermarktung auf neuen Plattformen oder Wiederverwendung in anderen Projekten), sind beide Strategien wirtschaftlich riskant. Content ist nur dann effektiv verwertbar, wenn er den Produktionsteams unmittelbar zur Verfügung steht. Andererseits wäre es reine Platzverschwendung, Daten, die kaum wieder genutzt werden, zu speichern.

Mit der richtigen Speicherarchitektur können sich Content-Eigentümer enorme Absatzchancen erschließen, ohne hierfür Budgets ansetzen zu müssen, die genauso schnell wachsen wie die Datenmengen. Sie benötigen eine Speicherlösung, die standortunabhängigen Zugriff in Festplattengeschwindigkeit ermöglicht, Content vor Datenverlust absichert, sich unbegrenzt skalieren lässt und das Budget nicht überstrapaziert.

Quantum Lattus, eine neue Kategorie für erweiterten Online-Speicher auf der Basis von Object Storage-Technologie, ist ein Lösungsvorschlag. Das nachfolgende White Paper diskutiert:

  • die Grenzen der Raid Technologie
  • Datensicherung durch Erasure Coding
  • Migration auf neue Speichertechnologien
  • Sicherung gegen Ausfälle

 

 

 

Kostenfrei Nachlesen:

Neue Strategien für große Digital Libraries mit Object Storage

Ein White Paper der Quantum Corporation

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